Wofür wir eintreten
|
Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick über die Leitideen und Programme, an denen das Zukunfts-Zentrum seine Arbeit orientiert, und über Möglichkeiten der Selbstbindung, die es praktiziert. |
|
Zentrale Ziele der Arbeit des Zukunfts-Zentrums Programmatische Selbstbindungen des Zukunfts-Zentrums Wissenschaft ist in ihren Zielsetzungen und in ihrem praktischen Handeln allemal leitbildorientiert und werthaltig. Dies gilt unabhängig davon, ob der einzelne Wissenschaftler / die einzelne Wissenschaftlerin oder die einzelne Wissenschaftsinstitution sich dessen bewusst sind oder ob sie sich darüber Rechenschaft ablegen. Das Zukunfts-Zentrum bemüht sich, die Ziele, für die es sich einsetzt, und die Art und Weise, in der es Wissenschaft betreibt, auf das Fundament einer transparenten Programmatik zu stellen. Diese Programmatik hat mehrere Komponenten, die im Folgenden kurz vorgestellt werden. Zentrale Ziele der Arbeit des Zukunfts-Zentrums Durch seine Arbeit will das Zukunfts-Zentrum in Theorie und Praxis auf die Zukunftsbedeutung von Wissen (als zutreffende Vorstellung von Welt), von Wissensarbeit (als neuartige Produktivkraft) und von Wissenschaft (als „autorisierte“ Produzentin von Wissen) hinweisen. Insbesondere will es - auf die für unsere gesellschaftlich höchst schädliche, polarisierende Auseinanderentwicklung von konventionellem und unkonventionellem Wissen aufmerksam machen, - bewusst machen und argumentativ begründen, dass das schnell wachsende unkonventionelle Wissen ein wirksames, - unverzichtbares Innovationspotenzial für die zukünftige Gestaltung des Umganges mit Natur, Leben und Mensch beinhaltet und dass dies insbesondere im hohen Maße für den Umweltschutz, für die Land- und Forstwirtschaft sowie für das Gesundheitssystem gilt, - für eine systematische Erweiterung der naturwissenschaftlichen Grundannahmen um Axiome plädieren, die es - zumindest grundsätzlich - zulassen, Vorstellungen vom Wirken transmaterialer, organisierender Kräfte und geistiger Wesenheiten im Prozess der naturwissenschaftlichen Forschung und Theoriebildung einzubeziehen, ohne gegen die Spielregeln aufgeklärter Wissenschaft zu verstoßen, - für eine zeitgemäße, in alle Richtungen aufgeklärte Verwissenschaftlichung „unkonventionellen“ Wissens und „unkonventioneller“ Erfahrung eintreten, sofern diese eine - im weitesten Sinne - empirische Basis besitzen oder zur Theorieentwicklung über eine solchen Basis beizutragen vermögen, - eine neo-holistische, a-perspektivische, humane naturwissenschaftliche Denkhaltung fördern, - für konkrete, exemplarisch ausgewählte Themenfelder Wissen, Methoden und Arbeitsinstrumente für eine Neuorientierung des Umganges mit Natur, Leben und Wissen anbieten und ins Gespräch bringen. Das Zukunfts-Zentrum verwirklicht diese Zielsetzungen in seiner Alltagsarbeit sowie vermittels seiner Publikationen im Internet und im Verlag EDITION ZUKUNFT. Der folgende Text stellt das Anliegen des Zukunfts-Zentrums dar, Wissenstransfer per Internet zu betreiben und dieses Vorhaben durch die Vorgehensweisen und das Instrumentarium von Orientierungsmanagement zu unterstützen. Um die Darstellung möglichst anschaulich zu halten, wurde die Form eines Interviews - in diesem Falle allerdings eines fiktiven, nicht in einem öffentlichen Medium gesendeten Interviews - gewählt. Paradigmensprung, Orientierungsmanagement per Internet und wie weiter? - Ein fiktives Interview von Kai Achats mit Prof. Dr. Arnim Bechmann (PDF-Datei, 134 KB) Der Paradigmensprung Der Begriff des Paradigmensprunges steht im Mittelpunkt der Arbeitsprogrammatik des Zukunfts-Zentrums. Er verweist auf ein Zweifaches: Zum einen deutet er darauf hin, dass das noch herrschende naturwissenschaftliche Paradigma tiefe Risse und Sprünge aufweist und dass bestimmte, heute in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung praktizierte Formen der Wissensarbeit erhebliche Schwachstellen aufweisen und einer Neugestaltung bedürfen. Er stellt uns aber zugleich auch vor die Herausforderung, unserem erkenntnis- und handlungsleitenden Paradigma - gemäß dem in unserer Gesellschaft bereits verfügbaren Wissen - eine grundlegende Neuorientierung zu geben. Der programmatische Standpunkt des Zukunfts-Zentrums ist in zwei Büchern dargelegt, die über den Buchhandel erhältlich sind. Sie tragen die Titel „Der Paradigmensprung“ und „Agenda Wissenspolitik“. Die nachfolgenden Infoblätter informieren über die beiden Veröffentlichungen. Der Paradigmensprung - Argumente für eine Neuorientierung des Umganges mit Natur, Leben und Wissen (Infoblatt, PDF-Datei, 26 KB) Agenda Wissenspolitik - Konzept, Leitbildargumente, Denkschrift und Handlungsprogramm (Infoblatt, PDF-Datei, 173 KB) Thesen zur Leitbildevolution Unsere Gesellschaft durchläuft einen tiefgreifenden strukturellen Wandel. Sie tut es sich allerdings sehr schwer damit, sich auf die unvermeidbaren Umbrüche einzulassen, nicht am Vergangenen zu kleben und neue Leitbilder zu formulieren und ihnen zu folgen. Der folgende Text beinhaltet das Plädoyer des Zukunfts-Zentrums für eine bewusste, aufgeklärt inszenierte Leitbild-Evolution in Bezug auf den gesellschaftlichen Umgang mit Natur, Leben, Mensch und Wissen. Thesen zur Leitbildevolution (PDF-Datei, 101 KB) "Agenda Paradigmensprung" Mit der „Agenda Paradigmensprung“ plädiert das Zukunfts-Zentrum für eine Erweiterung des naturwissenschaftlichen Paradigmas um die Dimension der Wirksamkeit der „Organisationskräfte des Geistigen“ in Natur, Leben und Mensch und für die Verwissenschaftlichung diesbezüglichen unkonventionellen Wissens (Paradigmensprung - Naturwissenschaft) sowie für die Steuerung von Handlungssystemen nach dem Konzept des Gestaltenden Komplexitätsmanagements und dafür geeigneter Arbeitsinstrumente (Paradigmensprung - Wissensarbeit). Beide Varianten des Paradigmensprunges ergänzen sich gegenseitig und unterstützen den Übergangsprozess aus der Industrie- in die Wissensgesellschaft, den wir derzeit durchlaufen. Der folgende Text enthält und begründet das Plädoyer des Zukunfts-Zentrums für einen zweifachen Paradigmensprung. Er entstand 2008/2009 und stellt die zu diesem Zeitpunkt aktuelle Position des Zukunfts-Zentrums in Bezug auf den von ihm angestrebten und unterstützten Paradigmenwandel dar. Agenda Paradigmensprung - Positionspapier, Denkschrift und Handlungskonzept (PDF-Datei, 169 KB) "Agenda Wissenspolitik" Durch die „Agenda Wissenspolitik“ tritt das Zukunfts-Zentrum dafür ein, unter dem Stichwort „Wissenspolitik“ ein neues, zukunftsweisendes Politikfeld zu schaffen. Wissenspolitik gestaltet den Umgang mit Wissen nach Leitbildern und Möglichkeiten der sich herausbildenden Wissensgesellschaft. Sie ist aktive Zukunftspolitik. Wissenspolitik ist darauf angelegt, Wissensarbeit zu gestalten, Modernisierungs-Reform- und Neuorientierungsprozesse im Umgang mit Wissen zu fördern, Wissen als gesellschaftliches Gemeingut zu behandeln und einen Rahmen für die Verwissenschaftlichung unkonventionellen Wissens und seine Verbindung mit etabliertem Wissen zu schaffen. Die "Agenda Wissenspolitik" wird anhand von zwei Texten vorgestellt. Der erste dieser beiden Texte enthält eine programmatische Kurzfassung, in der das Anliegen dieser Agenda dargelegt und wesentliche Anregungen aufgeführt werden, die die Agenda enthält. Der zweite Text ist als Denkschrift angelegt. Er stellt die Programmatik der "Agenda Wissenspolitik" ausführlich dar und begründet sie vor dem Hintergrund der Erfahrungen und der Arbeit des Zukunfts-Zentrums. Wissenspolitische Agenda 2005 - Einführung und Programmatik (PDF-Datei, 42 KB) Wissenspolitik - Die Wissensgesellschaft aufgeklärt und human gestalten (PDF-Datei, 492 KB) Programmatische Selbstbindungen des Zukunfts-Zentrums Durch seine Selbstbindung in Bezug auf den Umgang mit unkonventionellem Wissen will das Zukunfts-Zentrum anhand seines Beispiels Wissenschaftseinrichtungen anregen, sich nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Alltagsarbeit auf Neues, Ungewohntes einzulassen. Die Erfahrung des Zukunfts-Zentrums zeigt, dass es für jedwede Wissenschaftseinrichtung, die ihre Aufgabe ernst nimmt, sinnvoll und angebracht ist, sich der Grundwerte, die sie vertritt, zu vergewissern, diese für Dritte transparent zu machen und möglichen Fehlentwicklungen durch „ethisch-moralische“ Selbstbindungen entgegenzuwirken. Ethik-Kodex des Zukunfts-Zentrums für den Umgang mit „unkonventionellem“ Wissen (PDF-Datei, 104 KB) Auf der Grundlage des Konzeptes des themenzentrierten Sachanwaltes positioniert sich das Zukunfts-Zentrum in Bezug auf die Gestaltung von Beratungsaktivitäten. Dies geschieht vorerst anhand von zwei Beispielen für Selbstbindungen als Sachanwalt. Der Sachanwalt für Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP-Sachanwalt) (PDF-Datei, 160 KB) Der Sachanwalt für das Biomanagement mit Transmaterialen Katalysatoren (TMK-Sachanwalt) (PDF-Datei, 146 KB) Vermittels des Instruments des Ethik-Kodexes wirbt das Zukunfts-Zentrum für einen fairen, aufgeklärten Umgang mit neuen, in ihren Wirkungen und Folgen wenig erforschten Technologien. Auch dies geschieht anhand eines exemplarischen Beispiels. Ethik-Kodex für den Umgang mit Transmaterialen Katalysatoren (PDF-Datei, 104 KB) Vor dem Hintergrund des Textes „Thesen zur Indienstnahme von Wissenschaft“ tritt das Zukunfts-Zentrum dafür ein, Wissenschaft aufgeklärt und auf das Verantwortungsbewusstsein von Wissenschaftlern gegründet zu betreiben und dafür angemessene gesellschaftliche Voraussetzungen zu schaffen. Thesen zur Indienstnahme von Wissenschaft und zur Verantwortung des Wissenschaftlers (PDF-Datei, 112 KB) |